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Aktuelle Meldungen

Hirtz: Interessenkollision - ein aktueller Dauerbrenner

Prof. Dr. Bernd Hirtz,  der Vorsitzende des Fördervereins des Instituts für Anwaltsrecht befasst sich in NJW 2019, 2265 mit dem Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen. In der Praxis ist das Verbot nach wie vor von Unklarheiten und Unsichrheiten geprägt. Nicht nur die Bestimmung der Interessen der einzelnen Parteien bereitet Probleme, auch der Umgang mit der Sozietätserstreckung und dem Sozietätswechsel werfen Fragen auf. RA Prof. Dr. Hirtz unternimmt in diesem Beitrag den Versuch einer aktuellen Bestandsaufnahme.

 

 

Den Tätigkeitsbericht des Instituts für Anwaltsrecht des Jahres 18/19 finden Sie hier..

Am 18. Juni 2019 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung des Instituts für Anwaltsrecht an der Universität zu Köln e. V.  unter Leitung seines Vorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernd Hirtz, statt. Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der umfangreichen wissenschaftlichen Arbeit des Instituts für Anwaltsrecht an der Universität zu Köln. Diese Förderung besteht insbesondere in der Finanzierung des Personalbestandes (die Geschäftsfüh­rung, das Sekretariat, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und eine studentische Hilfskraft), der Ein­richtung und technischen Ausstattung geeigneter Büroräume sowie der möglichst vollständigen Aus­stattung der Bibliothek mit anwaltsrechtlicher Literatur. Im Rahmen der Mitgliederversammlung erstatteten die Prof. Dr. Martin Henssler und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hanns Prütting ausführlich Bericht über die vielfältigen Aktivitäten des Instituts für Anwaltsrecht sowie des angegliederten Dokumentationszentrum für Europäisches Anwalts- und Notarrecht. Aus dem insgesamt 66-seitigen Tätigkeitsbericht, der nicht nur knapp einhundert Veröffentlichungen mit anwaltsrechtlichem Bezug auflistet, sondern auch die vielfältigen Aktivitäten des Instituts im Bereich der Lehre dokumentiert, hoben die beiden Institutsdirektoren insbesondere die 5. Auflage des „Henssler/Prütting“ hervor, die pünktlich zum Anwaltstag im Mai 2019 erschienen ist. Mit der knapp 2200 Seiten umfassenden Neuauflage des Standardkommentars zur BRAO werden die Nutzer nicht nur über den aktuellen Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung informiert. Ziel des Werkes ist es vielmehr auch, dass manche Entwicklungen im Berufsrecht kritisch hinterfragt und auf bislang von der Rechtsprechung nicht behandelte Fragen eine  Antwort gegeben wird. Besondere Aufmerksamkeit im vergangenen Jahr erfuhr auch der ausformulierte und umfassend begründete Gesetzesvorschlag zum anwaltlichen Gesellschaftsrecht, den Henssler im Auftrag des Deutschen Anwaltvereins im vergangenen Jahr vorgelegt hat (AnwBl Online 2018, 564 – 604) und der hoffentlich das anstehende Gesetzgebungsverfahren beflügeln wird. Im Rahmen der Mitgliederversammlung standen auch turnusgemäß Wahlen der Hälfte der Vorstandsmitglieder an. Während Herr Rechtsanwalt Ralf Josten LL.M. oec., der zugleich Schriftführer ist, und Herr Rechtsanwalt Dr. Friedwald Lübbert einstimmig wiedergewählt wurden, gehören künftig mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Thomas Gutknecht, zugleich Präsident der Rechtsanwaltskammer Köln, und Herrn Rechtsanwalt Dr. Philipp Voet van Vormizeele, zugleich Schatzmeister der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, zwei neue Mitglieder dem Vorstand an. Sie folgen auf Herrn Rechtsanwalt Peter Blumenthal, früherer Präsident der Kölner Rechtsanwaltskammer, und Frau Rechtsanwältin Leonora Holling, die zugleich Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf ist. Bei beiden auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern bedankte sich Hirtz auch im Namen der Institutsdirektoren herzlich für die geleistete Arbeit.

An die Mitgliederversammlung schließt sich traditionell der Jahresvortrag des Instituts an. Dieses Mal konnte man Dr. Ulrich Wessels, der im vergangenen Jahr zum Präsidenten der Bundesrechtsanwaltskammer gewählt worden war, begrüßen.

Zum Tätigkeitsbericht des Geschäftsjahres 2018/2019 gelangen Sie hier...


Legal-Tech-Dienstleistungen

Das diesjährige Symposium widmet sich Legal-Tech-Dienstleistungen und den damit verbundenen Chancen und Risiken für den Anwaltsberuf.

Zum Programm gelangen Sie hier...

Zur Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung gelangen Sie  hier...

Neuerscheinung des BRAO-Kommentars in der 5. Auflage

Im Mai 2019 ist der neue Kommentar zur Bundesrechtsanwaltsordnung "Henssler/Prütting" in der 5. Auflage erschienen. Der Kommentar befindet sich auf dem Rechtsstand 1.Januar 2019 und berücksichtigt Rechtsprechung und Literatur - soweit möglich- bis zum Jahresende 2018. 

Ziel des Kommentars ist, neben der Darstellung des aktuellen Standes von Gesetzgebung und Rechtsprechung auch, die berufsrechtlichen Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und Antworten auf von der Rechtsprechung bisher nicht beantwortete Fragen zu geben. 

Aufgrund des zum 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Neuordnung de Rechts der Syndikusanwälte und zur Änderung der Finanzordnung enthält der Kommentar nunmehr auch ein Kapitel zur arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Stellung des Syndikusrechtsanwalts. Erstmals findet sich in der Neuauflage auch eine Kommentierung zum Mediationsgesetz. 

Mit Henssler, Prütting, Deckenbrock, Kilian und Glindemann verantworten die Autoren des Instituts für Anwaltsrecht in der Summe mehr als die Hälfte des Gesamtkommentars.

Aufsatz von Prof. Dr. Martin Henssler zum anwaltlichen Berufsrecht

Prof. Henssler widmet sich der Frage, ob die Vertragsgestaltung für mehrere Ärzte/Kooperationspartner durch einen Rechtsanwalt das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen berührt.